Archiv für den Monat: Juli 2021

Anna-Lena Baerbock astrologisch betrachtet

Was können Astrologen von Anna-Lena Baerbock wissen ?
Was wir definitiv wissen, ist ihr Geburtsdatum, der 15. Dez. 1980 in Hannover, die Sonne im Schützen in Konjunktion mit Neptun.
Das scheint nicht sehr viel, ist aber für einen versierten Astrologen eine
ganze Menge. Hier sollen nicht meine Einschätzungen zu Wort kommen, sondern die von bereits verstorbenen Astrologen.

Wir beginnen mit dem sehr bekannten Astrologen Wolfgang Döbereiner.
In seinem Buch „Horoskop für jeden Tag “ Südwestverlag 1972 (Seite 178)
finden wir unter der Geburtstagsgruppe 15. und 16. Dezember das
Haupt-Kennzeichen: „Gefahr, sich selbst zu überholen.“ In der näheren
Beschreibung heißt es wörtlich: „So wird die Widerstandskraft
(Widerstandsenergie), das Durchsetzungsvermögen und und die expansive
„Flucht nach vorne“ in Aktivität und unablässige Tatkraft schon früh gefördert. Bei aller Dynamik besteht die Gefahr, ständig an expansive
Ziele und Aufgaben ausgeliefert zu sein, in unbedenklicher Progressivität die Gegenwart mit der Zukunft zu kompensieren.“

Nun möchte ich aus Fritz Riemann „Lebenshilfe Astrologie“
Pfeiffer Verlag 11. Auflage 1989 zitieren.
Fritz Riemann wurde als Psychotherapeut vor allem bekannt durch seinen Klassiker „Grundformen der Angst“. Zum Sternzeichen Schütze schreibt er :.
„Hier geht es dem Menschen um ein Über-sich-Hinausstreben……in der
Ausrichtung auf seine Berufung zu Höherem.“
….“die Vision des Übermenschen taucht auf. Aber damit sogleich auch die Gefahr, daß der Mensch zu seinem Wesen gehörende Gebundenheiten und Abhängigkeiten zu überspringen versucht im Vorwegnehmen des Zieles, daß er seinen „irdischen“ Anteil glaubt vernachlässigen zu können im begeisterten Aufschwung geahnter Möglichkeiten. Daher scheidet sich hier die Entwicklung an der Grenze von Sein und Schein, von Echtheit un Unechtheit.“ (Seite 127) Weiter schreibt er (Seite 129):
„Die Keimsituationen für den unter diesem Zeichen Geborenen liegen, wie erwähnt, im Problem von Sein und Schein.“…… „So können wir verstehen, wenn die Schattenbilder zu den obengenannten Leitbildern vom Blender und Heuchler bis zum Hochstapler reichen, bis zu den Menschen, die nur zu
scheinen versuchen, was sie sein möchten, bei denen von der echten Zielvorstellung nur noch die pathetische Geste und salbungsvolle Scheinheiligkeit übriggeblieben ist.“
„Die Konfrontation mit dem „Schatten“, das heißt die Bewußtmachung der niederen Schütze-Eigenschaften, ist hier von besonderer Wichtigkeit; man verwechselt sich sonst zu leicht mit dem Image, dem Wunschbild, das man von sich hat. Das kann zu einem immer weiteren Auseinanderklaffen von Wunsch-Ich und Real-Ich werden, das nicht selten zu sogenannten „Nervenzusammenbrüchen“ führt.“…….“Er vergißt zu leicht, daß er nur der Repräsentant, der „Vertreter“ von Werten und Ideen ist, daß er durch das sich Identifizieren mit ihnen oder ihrem Ritual noch nicht der (die) geworden ist, die sie sein möchte, vergißt, daß die Pose allein nicht schon den König, der Titel nicht die Persönlichkeit ausmacht.“(weiter Seite 130):
„In hysterische Entwicklungen führt hier nicht selten der überwertige Geltungsdrang sowie der Mangel an Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber, der über Angeberei, Überheblichkeit, rechthaberische Arroganz und pompöse Großmannssucht im Extrem zur Hochstapelei werden kann.“Soweit der Psychotherapeut und Astrologe Fritz Riemann.

Nun der bekannte Astrologe Thomas Ring zur Konjunktion von Sonne mit Neptun: (aus Astrologische Menschenkunde Band 3, Bauerverlag 1969) „Einerseits Selbstbeherrschung, tätiger Antrieb im Sinne seiner Aufgabe, verantwortliche Macht und Entschlußkraft, andererseits Wunschbild, Traum, Vorspiegelung und Wunder. Wieweit hier Wahn und Blendwerk vom Wesentlichen ablenken und übernormale Wirklichkeiten einsickern, ermißt sich nicht am stimmungsmäßigen Durchdrungensein des Strebens und der Zugkraft des Gewollten, sondern am erworbenen Horizont des Weltblicks.“…..“Das Problem dreht sich um Ausweitung des Könnensbereiches, ohne einem Rausch zu verfallen und Illusionen nachzujagen, so daß Dinge, die anderen vielleicht phantastisch vorkommen, in den Brennpunkt der Betrachtung , Stellungnahme und Entscheidung rücken und schließlich Motive des Handelns abgeben.“ „Unschöpferische, die sich im Verhältnis zwischen Wollen und Können überheben, folgen dagegen oft einer Fata Morgana.“ (Seite 273 )

Soviel zu den gesicherten Daten. Was jetzt kommt ist (noch) spekulativ:

Vermutlich steht ihr Mond im Widder, nämlich dann, wenn die Geburtszeit nach 19 Uhr liegt. Dann wäre auch ein Löwe-Aszendent wahrscheinlich.